Flens

Das Wetter wird langsam erfreulicher. Ganz, ganz langsam. Es regnet weniger oft, ist aber immer noch windig und, für die Jahreszeit, saukalt.

Wir liegen immer noch im Hafen von Langballigau, der eigentlich die Mündung der Au von Langballig, also der Langballig-Au ist. (Weshalb man das auch „Langballig-Au“ und keinesfalls „Langballi-Gau“ aussprechen sollte. Hat der Busfahrer vorhin einer Zusteigenden gesagt.)

Die Langballig-Au kurz vor dem Hafen

Mit dem Bus sind wir nach Flensburg, bei Brösel-Werner umbenamst in „Knöllerup“, wegen der Punkte, die man beim Autofahren gewinnen kann und die in dieser schönen Stadt archiviert und verwaltet werden.

Andere Flensburger Attribute: Rum, Zucker, Dampfer, Gänge, Förde, die letzten Tage des tausendjährigen Reiches und Admiral Dönitz. Die Rattenlinie. Die Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit, incl. Petutantendeutsch. Und natürlich die Brauereiprodukte, denen diese Stadt den Namen gab oder den sie sich einfach genommen haben.

Ich find‘ den Wikipedia-Artikel, zu dem ich das Wort „Flensburg“ verlinkt habe, so detailliert und umfassend und gut, dass hier nur ein paar Bilder folgen.

Zurück in LA hatten wir noch Besuch vom Schwanens:

Morgen soll’s trockener werden aber immer noch sehr windig. Wir schauen dann mal morgen früh, was geht oder nicht geht.

Autor: cord

Hat mal Physik studiert, aber fast alles wieder vergessen. Hat jetzt altersbedingt viel Freizeit und segelt gerne. Oder macht Musik. Verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Und inzwischen zwei Enkelkinder.

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