Dienstag: Der Motor steht endlich (wieder) auf eigenen Füßen. In der Tat haben sich die Schwingungen und Resonanzen deutlich verändert. Was ein wenig darauf hin deutet, das die Aufhängungen wohl schon länger ihre jugendliche Frische verloren hatten. Und nochmal ein Lob den freundlichen und kompenten Monteuren. Die noch etliche Dinge gefunden haben, die mir als Laien offenbar immer entganegn sind. („Da scheuert was.“, „Das würde ich mal wegbinden“, „Der Schlauch ist schon ein bisschen weich.“, „Da sollten neue Dichtungen rein,wenn das da rostet, dann leckt das schon etwas.“)
Das der Skipper dann vor lauter Freude beim Ablegen zur Probefahrt die schon fast klassische Slapstick-Nummer mit dem Kabel …. Nun ja, shit happens, und Schaden ist keiner entstanden, außer am Selbstbewusstsein.
Mittwoch: Schön rund lief er, der Motor, wenn auch nicht lang, weil Wind zum Segeln war. Ziel ließen wir offen, wegen Nordwinds und Mittagshochwasser war Bremerhaven unter Segeln nicht drin. Für Berne schon zu wenig Wasser, dito die ganzen Sielhäfen an der Unterweser. Elsfleth Yachthafen ist unter der Woche ein bisschen kompliziert, weil die Schleuse dann nur zu bestimmten Zeiten und nach Anmeldung schleust. Bleibt als Elsfleth Stadthafen.


Dort zwischen allerlei eigenwilligen Schwimmteilen übernachtet, bekannten und unbekannten, dafür aber skurilen.





