Eingeweht

Das es ein paar Tage Starkwind oder auch Sturm geben sollte, war ja vorhergesagt und hat uns auch veranlasst, Skagen als Ziel aufzugeben. Da der Wind aus West bis Nordwest kommen sollte und auch kam, war Norsminde als Hafen die richtige Wahl. Wir kannten es schon und sind gern hier. Gegen Westwind gut geschützt und einfach schön.

Da der Wind von der Küste Richtung See weht und vor der Küste ein Flach liegt, bilden sich auch bei starkem Wind kaum Wellen.

Was man deutlich merkt, sind die Unterschiede im Wasserstand. Obwohl die, verglichen mit unseren ca. 4 Metern Tidenhub eher gering sind. Aber hier gibt es feste Stege, bei uns schwimmen ja alle Steganlagen und man muss sich über die Wasserstandsänderungen beim Liegen am Steg keine Gedanken machen. Hier schon. Sonst kann es passieren, dass es spannend wird, wieder an oder von Bord zu kommen.

Nach zwei Tagen Starkwind einer mit etwas besserem Wetter, den wir zum Einkaufen im benachbarten Ort Mallig benutzt haben – mit den Klapprädern, rauf mühsam, zurück ganz schnell. Auch in Dänemark gibt es Höhenunterschiede.

Dann noch ein Tag mit Starkwind und recht nordischen Temperaturen. Morgen soll, laut Wetterbericht DWD und Wetter-App, mal wieder ein Tag mit brauchbaren Bedingungen zum segeln sein. Wir wollen Richtung kleiner Belt und versuchen, uns mit Kindern und Enkelkindern zu treffen, die da gerade von Sonderburg aus durch wollen. Allerdings hat Lyngby Radio gerade wieder eine gale warning- Starkwindwarnung gesendet. Mal sehen, wie das Wetter morgen früh aussieht.

Fortsetzung folgt.

Autor: cord

Hat mal Physik studiert, aber fast alles wieder vergessen. Hat jetzt altersbedingt viel Freizeit und segelt gerne. Oder macht Musik. Verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Und inzwischen zwei Enkelkinder.

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