Ganz langsam

Des Morgens hat man ihn zwar noch nicht verspürt, den Hauch  von Sommer, aber er war angesagt. Immerhin, es hat nicht geregnet. Also zum Leuchtturm, schon wegen des unvermeidlichen Fotomotivs.

Als der neu war, gehörte die Gegend noch zu Preussen!

Dann mit Wind Richtung Norden. Allerdings nur bis etwa zum Nordende des Aarösunds. Dort wurde der Wind immer schwächer, die meisten Segler um uns herum mochten aber die Hoffnung nicht aufgeben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Erst bei der Einfahrt in den engen Teil des kleinen Belts gabs dann wieder Wind. Vier Stunden für 12 Meilen zeigen: Wir haben es versucht. Der Weg iyst das Ziel.

Middelfart liegt an der engsten Stelle des kleinen Belts, da wo heute die Brücken – eine Straßen- und eine Eisenbahnbrücke – und Unmengen von Kabeln den Belt queren.

Früher drei Fähren, Wobei die von Middelfart eben die mittlere war. Die Silbe „fart“ entsprich mithin dem deutschen „Fahrt“ und hat nichts mit dem gleich geschriebenen englischen Begriff zu tun!

Autor: cord

Hat mal Physik studiert, aber fast alles wieder vergessen. Hat jetzt altersbedingt viel Freizeit und segelt gerne. Oder macht Musik. Verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Und inzwischen zwei Enkelkinder.

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